Die Berufsbezeichnung „Klavierstimmer“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen - auch, wenn er keine entsprechende Ausbildung hat. Seitdem der Klavierbau als zulassungsfreies Handwerk gilt, bewerben viele selbsternannte "Klavierspezialisten" ihre Dienstleistungen zu Spotpreisen im Internet. Aber:

Gute Qualität ist niemals teuer! 

Verpfuschte oder durch Halbfachleute ausgeführte Reparaturen sind oft nicht zufriedenstellend oder nicht lange haltbar. Klavierstimmungen und Reparaturen auszuführen sind für mich nicht nur ein Beruf, sondern Berufung. Eine solide Ausbildung und umfassende Kenntnisse sind die Voraussetzung für erstklassige Arbeiten. Handwerk "von der Pike auf" gelernt führt mich stets zu meinem Ziel: Sie als zufriedenen Kunden. Eine abgeschlossene Ausbildung im Klavierbauerhandwerk, Fortbildungen und meine langjährige Arbeit bei der Firma "Steinway & Sons" sorgen für Qualität.
Die Liebe zum Klavier und zur Musik schließen den Kreis.

Die Ausbildungszeit beträgt 3,5 Jahre. Der praktische Teil findet in den Betrieben statt, der Theoretische in der Bundesfachschule für Instrumentenbau in Ludwigsburg (Blockunterricht). Jährlich werden deutschlandweit durchschnittlich 50 Klavierbauer ausgebildet. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Klavierbauern auf dem Arbeitsmarkt ist momentan jedoch wesentlich höher. Viele Betriebe scheuen vor allem die Zeit, die man in einen Auszubildenden investieren muss, ehe er z.B. ein Klavier stimmen kann. Bis dahin vergehen gewöhnlich dreieinhalb Jahre.

Die Grundvoraussetzungen für die Ausbildung zum Klavierbauer sind mind. ein Hauptschulabschluss, ein intaktes Hörvermögen, musikalisches Verständnis und selbstverständlich handwerkliches Geschick. Die Kombination Handwerker - Musiker ist jedoch äußerst selten anzutreffen, was die Suche nach einem Auszubildenden im Klavierbau erschwert.

Ich freue mich sehr, dass ich im Herbst 2014 einen richtigen Treffer landen konnte! Lukas Harth (21) absolviert seitdem seine Ausbildung in meinem Betrieb. Lukas war schon sehr früh der Musik zugewandt und lernte mehrere Instrumente zu beherrschen. Nach dem Abitur begann er, Musikwissenschaften in Bonn zu studieren, entschied sich aber dann, wie er sagt, „dann doch lieber immer ein Instrument unter den Fingern zu haben“. Und auch heute ist er neben seiner Berufung noch ein richtiger „Vollblutmusiker“. Als Songwriter, Sänger und Gitarrist der Band „Peanutbutterspiritlover“ hat er schon große Erfolge verzeichnen können und ist auf großen Bühnen zu sehen gewesen. Seinem Wunsch, in meinem Betrieb eine Ausbildung zum Klavierbauer zu machen, habe ich sofort eingewilligt, da ich Lukas bereits vor mehreren Jahren durch ein Schulpraktikum kennen lernte. Lukas Harth absolviert den praktischen Teil seiner Ausbildung nicht nur in meinem Betrieb. Durch die Besuche in Partnerfirmen bekommt er ein vielseitiger- und breiteres Bild vom Beruf des Klavierbauers.

Die Berufsbezeichnung „Klavierbauer“ und „Klavierstimmer“

Die Berufsbezeichnung „Klavierstimmer“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen - auch, wenn er keine entsprechende Ausbildung hat. Seitdem der Klavierbau als zulassungsfreies Handwerk gilt, bewerben viele selbsternannte "Klavierspezialisten" ihre Dienstleistungen zu Spotpreisen im Internet. Aber:

Gute Qualität ist niemals teuer! 

Verpfuschte oder durch Halbfachleute ausgeführte Reparaturen sind oft nicht zufriedenstellend oder nicht lange haltbar. Klavierstimmungen und Reparaturen auszuführen sind für mich nicht nur ein Beruf, sondern Berufung. Eine solide Ausbildung und umfassende Kenntnisse sind die Voraussetzung für erstklassige Arbeiten. Handwerk "von der Pike auf" gelernt führt mich stets zu meinem Ziel: Sie als zufriedenen Kunden. Eine abgeschlossene Ausbildung im Klavierbauerhandwerk, Fortbildungen und meine langjährige Arbeit bei der Firma "Steinway & Sons" sorgen für Qualität.

Die Liebe zum Klavier und zur Musik schließen den Kreis.